Flachmembran-Drucksensor ohne Hohlraum (Sputter-Wellen-Dünnschicht)
2026-02-21 11:01:47··#1
Der Dünnschicht-Drucksensor PPM102 wird mittels eines gesputterten, druckempfindlichen Dünnschichtelements aus einer Legierung und fortschrittlicher Fertigungstechnologie hergestellt. Eine Dünnschicht-Dehnungsmessstreifeneinheit aus Legierung, die den Wheatstone-Widerstand bildet, wird auf einer 14-4PH-Edelstahlmembran gefertigt, die direkt dem Druckmedium ausgesetzt ist. Das Legierungsmaterial wird in molekularer Form auf das Elastomer aufgebracht und bildet so einen Dünnschicht-Dehnungswiderstand. Dieser ist molekular mit dem Elastomer verbunden und somit fest miteinander verschmolzen, was einen stabilen Betrieb über lange Zeiträume bei Temperaturen von -50 °C bis 150 °C ermöglicht. Während des Produktionsprozesses durchläuft der Sensor strenge Hoch- und Tieftemperaturzyklen sowie zweitausend Lastwechsel. Das Produkt zeichnet sich durch hohe Genauigkeit, einen breiten Betriebstemperaturbereich, geringe Temperaturdrift, hohe Stabilität, hohe Zuverlässigkeit sowie Beständigkeit gegenüber Vibrationen, Stößen und Strahlung aus. Das gesputterte Dünnschicht-Drucksensorelement wird mittels Laserschweißen (Elektronenstrahlschweißen etc.) mit dem Edelstahl-Druckanschluss verschweißt. Die Strukturkomponenten bestehen aus Edelstahl 17-4PH und gewährleisten einen langfristig stabilen Betrieb auch unter rauen Umgebungsbedingungen. Diese Produktreihe findet breite Anwendung in verschiedenen Automatisierungs- und Messtechnikbranchen, darunter Luft- und Raumfahrt, Transportwesen, Wasserwirtschaft, Energiewirtschaft, Maschinenbau, Automobilindustrie, Schiffbau, Petrochemie, Metallurgie, Medizintechnik und Lebensmittelverarbeitung. Installation und Anwendung: Der Sensor kann direkt auf ein geeignetes Gewinde montiert werden. Die Einbauposition hat keinen Einfluss auf die Messung. Zur Einhaltung der CE-Normen ist ein geschirmtes Kabel erforderlich, dessen Schirmung mit dem Gehäuse und der Erdung verbunden sein muss (eine Ausführung ohne Erdung ist ebenfalls erhältlich). IV. Allgemeine Fehlersuche: Gibt der Drucksensor während des Bohrens kein Signal aus oder liefert er einen zu hohen Wert, prüfen Sie zunächst, ob das Verlängerungskabel beschädigt ist oder einen Kurzschluss aufweist. Bei fehlerhaften Druckmesswerten prüfen Sie zunächst, ob der Sensor zu wenig Hydrauliköl enthält oder ob sich Luftblasen im Ölkreislauf befinden. Bei zu niedrigem Ölstand Öl mit einer Handpumpe nachfüllen; bei vorhandenen Luftblasen diese entfernen. Bei Verdacht auf eine Fehlfunktion des Drucksensors trennen Sie den Sensor und das Kolbenmanometer. Je nach Messbereich des Sensors sollte der Signalstrom bei Nullspannung ca. 4 mA und bei Vollausschlag ca. 20 mA betragen. Andernfalls ist der Sensor defekt und muss zur Reparatur an den Hersteller zurückgesendet werden. Der Sensor verfügt über zwei Potentiometer zur Einstellung des Nullpunkts und des Vollausschlags. Diese sind nach Entfernen des Hirschmann-Steckers und der hinteren Abdeckung des Sensors sichtbar. Potentiometer Nr. 504 dient zur Nullpunkteinstellung, das andere zur Vollausschlageinstellung. Schließen Sie die Strom- und die Standarddruckquelle an. Stellen Sie bei Nullspannung das Potentiometer Nr. 504 so ein, dass der Sensorausgang 4 mA beträgt. Stellen Sie anschließend die Druckquelle auf Vollausschlag ein und justieren Sie das andere Potentiometer so, dass der Sensorausgang 20 mA beträgt. Wiederholen Sie diese Einstellung zwei- bis dreimal. Für Anwender in der Ölfeldindustrie sind typischerweise folgende Druckbereiche erforderlich: 1,6 MPa, 6 MPa, 7 MPa, 40 MPa, 50 MPa, 60 MPa und 75 MPa. Hotline des Kundendienstes für elektronische Geräte der Central South University: 13237484382