Eine USV-Stromversorgung ist für den sicheren Betrieb von Energieautomatisierungssystemen unerlässlich.
2026-02-21 14:29:59··#1
[Zusammenfassung] Mit der rasanten Entwicklung von Energiesystemen stellen verschiedene Regionen immer höhere Anforderungen an den sicheren und wirtschaftlichen Betrieb von Stromnetzen. Dies erfordert eine kontinuierliche Verbesserung und Erweiterung des Automatisierungsgrades von Energiesystemen. Um den sicheren und zuverlässigen Betrieb von Geräten wie Computern, RTUs, VQCs und Sendern im System zu gewährleisten, ist eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) unerlässlich. [Schlüsselwörter] USV, Entwicklungstrend, Funktionsprinzip, Anwendung und Wartung. Strom fließt vom Kraftwerk über das Stromnetz, Umspannwerke, Übertragungsleitungen und die Verteilung bis zu jedem einzelnen Stromanschluss – ähnlich wie Blut im menschlichen Körper, das vom Herzen zu allen Organen, Gliedmaßen und selbst kleinsten Winkeln des Körpers fließt. Digitale Energie bietet zweifellos moderne Möglichkeiten für den Bau, die Produktion, die Verwaltung und den Betrieb von Kraftwerken. Die Grundlage digitaler Energie ist nach wie vor die Energiequelle – die Stromversorgung. 1 Entwicklungstrend für USV 1.1 Entwicklungstrend für industrielle USV Elektrische Geräte in industriellen Produktionsprozessen lassen sich in zwei Haupttypen unterteilen: lineare und nichtlineare Lasten. Für anspruchsvolle Lasten mit strengen Leistungsanforderungen werden typischerweise unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV) eingesetzt. USV-Systeme liefern hochpräzise und stabile Spannungswellenformen und Frequenzen und sind in der Lage, Netzschwankungen und -störungen (Überspannungen, Spannungseinbrüche, Oberschwingungen), Unterbrechungen und sogar kurzzeitige Stromausfälle zu überbrücken. Unabhängig davon, ob die Last linear oder nichtlinear ist, weisen USV-Systeme eine niedrige Ausgangsimpedanz auf. Daher finden USV-Systeme breite Anwendung in der industriellen Produktion, insbesondere in der intelligenten Messtechnik. Mit der Weiterentwicklung der Leistungstechnologie haben sich auch die Lastcharakteristika von USV-Systemen deutlich verändert: 1.1.1 Veränderungen der Lasttypen Die industrielle Produktion, insbesondere die automatisierte Messtechnik, hat sich von frühen „analogen“ Instrumenten zu den heutigen „intelligenten und elektronischen“ Instrumenten entwickelt. Die Unterschiede sind: ★ Analoge Instrumente: Hoher Stromverbrauch, komplex, große Stückzahl, analoge Signalübertragung, lineare Last; ★ Intelligente und elektronische Instrumente: Geringer Stromverbrauch, vereinfacht, digitale Übertragung, nichtlineare Last. 1.1.2 Die Lastkapazität tendiert zu kleineren und mittelgroßen USV-Anlagen. Früher waren es leistungsstarke USV-Anlagen (60–200 kVA), heute sind es USV-Anlagen mit kleiner bis mittlerer Leistung (30–80 kVA). 1.1.3 Die Anforderungen an die Stromversorgung steigen hin zu höherer Zuverlässigkeit. Früher wurden Einzelnetzteile verwendet, heute gibt es redundante 1+1-Parallelnetzteile. Dadurch wird die Zuverlässigkeit der Stromversorgung deutlich verbessert und die mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (MTBF) vervierfacht. 1.1.4 Die Stromqualität entwickelt sich hin zu einem größeren Eingangsspannungsbereich, höherer Ausgangsgenauigkeit und geringerer Verzerrung. 1.1.5 Die Einsatzumgebungen verändern sich. Umgebungen mit hoher Wärmeentwicklung, hohem Rauschpegel und hoher Umweltbelastung werden durch Umgebungen mit geringem Stromverbrauch, niedrigem Rauschpegel und sauberer Umgebung ersetzt. Kurz gesagt: „Groß und sperrig“ ist nicht mehr das Kennzeichen industrieller USV-Systeme. Der Entwicklungstrend geht hin zu Miniaturisierung, geringerer Kapazität, niedrigerem Stromverbrauch, höherer Effizienz und höherer Zuverlässigkeit. 1.2 Entwicklungstrends von USV-Anlagen für Kraftwerke Die meisten USV-Anlagen für Kraftwerke sind Mittelleistungs-USV-Anlagen mit dreiphasigem Eingang und einphasigem Ausgang, da die meisten Lasten in Kraftwerken einphasig sind. Dies vereinfacht die Stromverteilung und erleichtert die Wartung. 1.2.1 Was ist eine echte dreiphasige USV mit einphasigem Eingang und einphasigem Ausgang? Eine echte dreiphasige USV mit einphasigem Eingang und einphasigem Ausgang verfügt über eine rein einphasige interne Schaltung, was sich hauptsächlich im einphasigen Ausgang des Wechselrichters widerspiegelt. „Pseudo“-USV-Anlagen oder modifizierte dreiphasige USV-Anlagen mit einphasigem Eingang und einphasigem Ausgang sind meist Umbauten von dreiphasigen USV-Anlagen mit dreiphasigem Eingang und dreiphasigem Ausgang durch Hinzufügen von dreiphasigen Transformatoren. Dies führt zu folgenden Problemen: ★ Der zusätzliche Transformator am Ausgang reduziert den Gesamtwirkungsgrad (3–5 %). ★ Der Transformator weist immer noch ein Drittel des unsymmetrischen Stroms (33,3 %) auf, was die nutzbare Leistung der USV verringert. Daher muss eine USV-Haupteinheit mit höherer Scheinleistung, üblicherweise der doppelten Nennausgangsleistung, verwendet werden, was die Auslastung weiter reduziert; ★ Dies erhöht die Größe und den Platzbedarf der Haupteinheit und damit die Anschaffungskosten. Daher ist es in der Praxis und im komplexen Auswahlprozess am Markt nach Möglichkeit am besten, eine echte dreiphasige USV mit einem Ausgang zu wählen. 1.2.2 Gemeinsame 220-V-DC-Sammelschiene Um die Zuverlässigkeit der Stromversorgung zu verbessern, verwenden Kraftwerke typischerweise zwei USV-Einheiten in einem 1+1-redundanten System zur Versorgung der Last, zusammen mit einem Trenntransformator und einem AC-Spannungsregler als Bypass-Stromeingang. Der USV-Akkumulator wird jedoch oft weggelassen, und der DC-Anschluss der USV wird direkt an die gemeinsame 220-V-DC-Sammelschiene angeschlossen. Dies liegt daran, dass die Automatisierungsinstrumente (DCS) des Kraftwerks oft einen 220-V-DC-Eingang benötigen und jedes Kraftwerk über einen Akku mit hoher Kapazität verfügt, der dafür geeignet ist. Dieses Weglassen geht jedoch auf Kosten der Zuverlässigkeit der Stromversorgung; Tatsächlich ist es aus Sicht der Zuverlässigkeit (mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen – MTBF) nicht kosteneffektiv. Angenommen, eine einzelne USV hat eine MTBF von 400.000 Stunden: Zwei parallel geschaltete USV-Einheiten mit 1+1-Redundanz, jede mit eigener Batterie, erreichen eine MTBF von 4 × 400.000 = 1.600.000 Stunden; zwei parallel geschaltete USV-Einheiten mit 1+1-Redundanz, die sich eine Batterie teilen, erreichen eine MTBF von 1,1 × 400.000 = 440.000 Stunden; und drei parallel geschaltete USV-Einheiten mit 2+1-Redundanz, die sich eine Batterie teilen, erreichen eine MTBF von 0,9 × 400.000 = 360.000 Stunden. Daher lohnt es sich nicht, die MTBF um fast das Dreifache zu reduzieren, nur um zwei zusätzliche Batteriesätze zu sparen. Ein weiterer Aspekt ist der Wirkungsgrad der USV. Der Wechselrichter der USV wandelt Gleichstrom in Wechselstrom um. Die Gleichspannung einer typischen USV liegt bei etwa 400 V bis 460 V, während die Gleichspannung eines Kraftwerks 220 V beträgt. Dies führt zu mehreren Problemen: Je niedriger die Gleichspannung, desto höher der Schaltstrom des Wechselrichters. Da die Verluste proportional zum Quadrat des Stroms sind, steigen sie erheblich an. Gleichzeitig erfordert der hohe Strom große Schaltgeräte und Primärwicklungen mit hoher Kapazität, während die niedrigere Gleichspannung Transformatoren mit höheren Übersetzungsverhältnissen bedingt. Dies stellt zweifellos ein Kostenrisiko dar, das sich direkt auf die Investitionskosten, die Betriebskosten und die Abschreibung der Anlagen auswirkt. In der heutigen und zukünftigen marktorientierten Energieversorgung darf diese Situation nicht ignoriert werden. 1.3 Entwicklungstrends von USV-Anlagen im Bereich „Digitale Energie“ „Digitale Energie“ basiert auf der Digitalisierung des Energiesystems. Ob es sich um die Digitalisierung des Stromnetzes oder des Kraftwerks handelt, letztendlich läuft alles auf den IT-Bereich hinaus. Im IT-Bereich haben sich USV-Stromversorgungen als Schutzprodukte für alle Informationsdaten und Geräte zu einer ausgereiften Technologie entwickelt. Dies bezieht sich nicht nur auf die USV-Stromversorgung selbst, sondern auf die gesamte, auf der USV-Stromversorgung basierende Stromschutzlösung. Die Schlüsselelemente einer USV-Stromschutzlösung sind: ★ Hohe Zuverlässigkeit: Die USV und ihre zugehörigen Produkte zeichnen sich durch langjährige Markterprobung und bewährte Qualität und Zuverlässigkeit aus. ★ Hohe Verfügbarkeit: Das USV-System, einschließlich Stromversorgung und -verteilung, ist fehlertolerant, verfügt über redundante Konfigurationen, einen integrierten manuellen Wartungsbypass und nutzt Hot-Backup oder direkte Parallelredundanz. ★ Hohe Leistung: Das Produkt sollte hervorragende technische Spezifikationen aufweisen, für nichtlineare Lasten ausgelegt sein, geringe Ausgangsverzerrungen und eine hohe Überlastfähigkeit besitzen sowie kurzschluss- und stoßfest sein. ★ Hohe Effizienz: Energieeinsparungen wirken sich nicht nur positiv auf die Investitionskosten, sondern auch auf die langfristigen Betriebskosten aus und sind somit ein wichtiger wirtschaftlicher und technischer Indikator. ★ Benutzerfreundlichkeit: Die Benutzeroberfläche mit analogen Diagrammen, chinesischer Anzeige und intuitiven Funktionstasten ermöglicht eine einfache Bedienung. Es umfasst außerdem Tiefentladeschutz, automatische Entladeerkennung, Echtzeit-Anzeige der Backup-Zeit, temperaturkompensiertes Laden und mehr. ★ Hohe Wartungsfreundlichkeit: Die Wartung beeinträchtigt die Stromversorgung der angeschlossenen Geräte nicht und erfolgt sicher und ohne Stromzufuhr. ★ Exzellenter Kundenservice: Ein professioneller Anbieter von Stromschutzprodukten sollte über ein gut geschultes Kundendienstteam verfügen, Systemfehler umgehend beheben können, ein Netz von Schnellservicestellen besitzen und über einen ausreichenden Ersatzteilvorrat verfügen. 2 Funktionsprinzip der USV 2.1.1 AC/DC-Wandlung: Der Wechselstrom aus dem Netz wird mittels eines Spartransformators heruntertransformiert, durch einen Vollweggleichrichter gleichgerichtet und gefiltert, um eine Gleichspannung zu erzeugen, die dann dem Wechselrichter zugeführt wird. Der AC/DC-Eingang verfügt über eine Sanftanlaufschaltung, um Störungen des Stromnetzes beim Start zu vermeiden. 2.2.2 DC/AC-Wechselrichterschaltung: Nutzt eine Hochleistungs-IGBT-Vollbrücken-Wechselrichterschaltung mit großer Leistungsreserve und besonders niedriger Ausgangsimpedanz im dynamischen Ausgangsbereich, die sich durch schnelle Reaktionszeiten auszeichnet. Dank Hochfrequenz-Modulationsstrombegrenzung und schnellem Kurzschlussschutz arbeitet der Wechselrichter sicher und zuverlässig, unabhängig von transienten Versorgungsspannungsänderungen, Lastspitzen oder Kurzschlüssen. 2.3.3 Ansteuerung: Die Ansteuerung ist das Herzstück der gesamten Maschinenfunktionssteuerung. Neben der Bereitstellung von Erkennungs-, Schutz-, Synchronisations- und verschiedenen Schalt- und Anzeigesignalen übernimmt sie auch die SPWM-Sinuspulsweitenmodulationssteuerung. Durch die Verwendung von statischer und dynamischer Spannungsrückkopplung werden die dynamischen Eigenschaften und die Stabilität des Wechselrichters deutlich verbessert. 3 USV-Nutzung und -Wartung 3.1 Inbetriebnahme und Abschaltung des USV-Stromversorgungssystems 3.1.1 Erster Start ★ Schalten Sie die folgenden Schalter nacheinander ein: Energiespeicherbatterieschalter → Automatischer Bypass-Schalter → Ausgangsschalter, alle auf „EIN“ stellen. ★ Drücken Sie die „Ein“-Taste am Startpanel der USV. Das USV-System startet langsam. Die Kontrollleuchte „Wechselrichter“ leuchtet auf. Nach einer Minute erlischt die „Bypass“-Anzeige, und die USV schaltet auf Wechselrichterbetrieb um. Der Startvorgang ist damit abgeschlossen. Nach ca. 10 Minuten Leerlaufbetrieb schalten Sie die Verbraucher in aufsteigender Reihenfolge ihrer Leistungsaufnahme ein. 3.1.2 Tägliche Inbetriebnahme: Drücken Sie einfach die „Ein“-Taste am USV-Panel. Nach ca. 20 Minuten können Sie Ihren Computer oder andere Geräte einschalten. Normalerweise sollte der Netzschalter des angeschlossenen Geräts erst eingeschaltet werden, nachdem die USV gestartet ist und einen stabilen Betrieb erreicht hat (Hinweis: Der manuelle Wartungsschalter befindet sich im Normalbetrieb der USV in der Position „AUS“). 3.1.3 Abschaltung: Schalten Sie zuerst den Computer oder andere Geräte aus und lassen Sie die USV 10 Minuten lang im Leerlauf laufen, um die interne Wärme abzuführen, bevor Sie die „Aus“-Taste am Panel drücken. 3.2 Vorsichtsmaßnahmen für die Verwendung von USV-Systemen: Dank ihrer hohen Intelligenz und der Verwendung wartungsfreier Batterien bieten USV-Systeme viele Vorteile. Dennoch sollten während des Betriebs einige Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. ★ Das USV-Hauptgerät ist hinsichtlich der Umgebungstemperatur unempfindlich und arbeitet im Normalbetrieb von +5 °C bis 40 °C. Es ist jedoch eine saubere, staubfreie Umgebung erforderlich, da Staub in Verbindung mit Feuchtigkeit zu Fehlfunktionen des Hauptgeräts führen kann. Die Speicherbatterie hingegen hat höhere Temperaturanforderungen. Die Standardbetriebstemperatur beträgt 25 °C und sollte unter normalen Bedingungen +15 °C bis +30 °C nicht überschreiten. Niedrige Temperaturen reduzieren die Batteriekapazität; pro 1 °C Temperaturabfall verringert sich die Kapazität um 1 %. Zwar steigt die Entladekapazität mit zunehmender Temperatur, die Lebensdauer nimmt jedoch ab. Bei längerem Betrieb unter hohen Temperaturen halbiert sich die Batterielebensdauer etwa pro 10 °C Temperaturanstieg. ★ Die im Hauptgerät eingestellten Parameter sollten während des Betriebs nicht willkürlich verändert werden. Insbesondere die Batterieparameter beeinflussen direkt die Lebensdauer der Batterie. Die Erhaltungsladespannung sollte jedoch entsprechend der Umgebungstemperatur angepasst werden. Im Allgemeinen wird ein Standardwert von 25 °C verwendet; für jede Erhöhung oder Senkung der Umgebungstemperatur um 1 °C sollte die Erhaltungsladespannung um 18 mV (bezogen auf eine 12-V-Batterie) erhöht werden. ★ Wenn Sie die USV-Anlage zur Selbstversorgung ohne externe Stromversorgung nutzen, vermeiden Sie es, die USV mit einer Last zu starten. Schalten Sie zuerst alle Verbraucher aus und schalten Sie die Verbraucher erst ein, nachdem die USV-Anlage gestartet wurde. Die kurzzeitige Stromversorgung durch eine Last kann die Batterie belasten; der Einschaltstrom mehrerer Verbraucher in Kombination mit dem benötigten Versorgungsstrom kann zu einer kurzzeitigen Überlastung der USV führen und den Wechselrichter beschädigen. ★ Die USV-Anlage verfügt je nach Nutzungsanforderungen über eine begrenzte Leistungsreserve. Vermeiden Sie es, während des Betriebs Geräte mit hohem Stromverbrauch anzuschließen, und betreiben Sie die Anlage nicht über längere Zeiträume unter Volllast. USV-Anlagen sind jedoch aufgrund ihrer Funktionsweise für den nahezu kontinuierlichen Betrieb ausgelegt. Das Hinzufügen einer hohen Last, selbst unter nahezu Volllastbedingungen, kann zu Fehlfunktionen des Hauptgeräts und im schlimmsten Fall zu Schäden am Umrichter führen. ★ Ausgangsspannung, Wellenform, Frequenz und Amplitude des Notstromaggregats müssen den Eingangsspannungsanforderungen der USV entsprechen. Darüber hinaus muss die Ausgangsleistung des Generators deutlich über der Nennleistung der USV liegen. Andernfalls kann jede Unterschreitung zu Fehlfunktionen oder Schäden an der USV führen. ★ Aufgrund der hohen Spannung der Akkus besteht Stromschlaggefahr. Daher sind beim Installieren oder Entfernen von leitfähigen Steckverbindern und Ausgangsleitungen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Werkzeuge müssen isoliert sein, insbesondere Ausgangskontakte, die über Berührungsschutz verfügen müssen. ★ Sowohl im Erhaltungslademodus als auch im Lade-/Entlademodus für Wartung und Test müssen Spannung und Stromstärke den vorgegebenen Anforderungen entsprechen. Zu hohe Spannung oder zu hohe Stromstärke können zu thermischem Durchgehen oder Wasserverlust im Akku führen; zu niedrige Spannung oder zu niedrige Stromstärke führen zur Akkuentladung. Beides beeinträchtigt die Akkulebensdauer, wobei die thermische Überspannung einen größeren Einfluss hat. ★ Kurzschlüsse und Tiefentladungen der Batterie sind unbedingt zu vermeiden, da die Lebensdauer der Batterie von der Entladetiefe abhängt. Je tiefer die Entladung, desto kürzer die Lebensdauer. Bei Kapazitätstests oder Wartungsarbeiten ist eine Entladung auf 30–50 % der Kapazität in der Regel ausreichend. ★ Hohe Lade- und Entladeströme sind zu vermeiden. Obwohl hohe Ströme beim Laden toleriert werden können, sollten sie im Betrieb möglichst vermieden werden. Andernfalls dehnen sich die Batterieplatten aus und verformen sich, was zum Ablösen von Aktivmaterial, erhöhtem Innenwiderstand und stärkerer Temperaturerhöhung führt. Im Extremfall verringert sich die Kapazität und die Batterie kann vorzeitig ausfallen. 3.3 Tägliche Wartung und Inspektion 1) Im Normalbetrieb ist der Wartungsaufwand für die USV minimal. Er beschränkt sich hauptsächlich auf Staubvermeidung und regelmäßige Staubentfernung. Besonders in trockenen Klimazonen ist die Luft staubig. Der Lüfter im Gerät saugt Staub an, der sich dort ablagert. Bei hoher Luftfeuchtigkeit kann es zu Fehlfunktionen des Hauptgeräts und damit zu fehlerhaften Alarmen kommen. Auch eine starke Staubbelastung beeinträchtigt die Wärmeableitung der Komponenten. Eine gründliche Reinigung sollte daher vierteljährlich durchgeführt werden. Überprüfen Sie bei der Staubentfernung außerdem, ob die Anschlüsse und Stecker fest sitzen oder schlechten Kontakt haben. 2) Obwohl moderne Energiespeicherakkus wartungsfreie Batterien verwenden, entfallen dadurch lediglich frühere Aufgaben wie Spezifitätsprüfungen, Anpassungen des Batterieverhältnisses und das regelmäßige Nachfüllen von destilliertem Wasser. Die Auswirkungen externer Betriebsbedingungen und anormaler Betriebsbedingungen auf die Batterien bleiben unverändert. Daher ist dieser Teil der Wartung und Reparatur weiterhin entscheidend, und ein Großteil der Wartungs- und Reparaturarbeiten an USV-Systemen konzentriert sich auf den Batteriebereich. ★ Energiespeicherakkus arbeiten ausschließlich im Erhaltungslademodus. Unter diesen Bedingungen sollten sie mindestens einmal jährlich entladen werden. Vor der Entladung sollte der Akku ausgeglichen werden, um ein optimales Gesamtgleichgewicht zu erreichen. Schwächere Batterien im Akku sollten vor der Entladung identifiziert werden. Erreicht eine Batterie während der Entladung die Entladeschlussspannung, muss die Entladung gestoppt und die betroffene Batterie weiter entladen werden, bevor fortgefahren wird. ★ Bei der Überprüfungsentladung geht es nicht darum, einen bestimmten Prozentsatz der Kapazität freizugeben, sondern darum, betroffene Batterien zu identifizieren und zu beheben. Die Überprüfungsentladung sollte erst nach der Behebung der Probleme mit den betroffenen Batterien durchgeführt werden. Dies beugt Unfällen vor und verhindert, dass betroffene Batterien während der Entladung verpolt werden. ★ Mindestens acht Batterien in jedem Akkupack sollten als Referenz für das Verständnis der Gesamtfunktion des Akkupacks gekennzeichnet werden. Diese gekennzeichneten Batterien sollten regelmäßig gemessen und die Messwerte dokumentiert werden. ★ Die routinemäßige Wartung sollte Folgendes umfassen: Reinigung und Prüfung von Spannung und Temperatur an beiden Batteriepolen; Prüfung auf lose Verbindungen, Korrosion und Spannungsabfall an den Anschlussleisten; Sicherstellung, dass die Batterie unbeschädigt ist, ohne Gehäuseverformungen oder Auslaufen; Prüfung auf austretende Säuredämpfe an den Anschlüssen und am Sicherheitsventil; und Überprüfung der Funktionsfähigkeit des Hauptgeräts. ★ Wartung ist auch für wartungsfreie Batterien notwendig. Dies ist keine unbegründete Behauptung. Die Wartung sollte umfassend erfolgen und einen gründlichen, sorgfältigen und standardisierten Betrieb sowie ein ebensolches tägliches Management gewährleisten, um den einwandfreien Betriebszustand der Geräte (einschließlich der Haupteinheit) zu sichern und somit deren Lebensdauer zu verlängern. Außerdem muss sichergestellt werden, dass die DC-Bus-Spannung die erforderliche Spannung und die Entladekapazität der Batterie aufrechterhält sowie die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Batteriebetriebs und des Personals gewährleistet sind. Dies ist der Zweck der Batteriewartung und in den Betriebsanweisungen und -regeln für Batterien enthalten. 3) Bei einer Störung des USV-Batteriesystems muss zunächst die Ursache ermittelt werden, wobei zwischen der Last und dem USV-Stromversorgungssystem sowie zwischen der Haupteinheit und dem Akku unterschieden werden muss. Obwohl die USV-Haupteinheit über eine Selbstdiagnosefunktion verfügt, handelt es sich nicht um ein Punkt-zu-Punkt-Diagnosewerkzeug. Zwar erleichtert dies den Teileaustausch, die Behebung der Fehlerstelle erfordert jedoch weiterhin umfangreiche Analysen und Tests. Darüber hinaus können die angezeigten Fehlerinformationen fehlerhaft sein, wenn die Selbstdiagnosefunktion nicht ordnungsgemäß funktioniert. 4) Bei Fehlern in der Haupteinheit, wie z. B. einem Defekt, durchgebrannten Sicherungen oder defekten Bauteilen, muss die Ursache ermittelt und der Fehler behoben werden, bevor ein Neustart erfolgt. Andernfalls tritt derselbe Fehler wiederholt auf. 5) Werden im Akkupack verpolte Batterien, ein starker Spannungsabfall, eine große Spannungsdifferenz oder Säurenebel festgestellt, müssen diese umgehend mit geeigneten Methoden repariert werden. Nicht reparierbare Batterien sind auszutauschen. Batterien unterschiedlicher Kapazität, Leistung und Hersteller dürfen jedoch nicht miteinander verbunden werden, da dies den gesamten Akkupack beeinträchtigen kann. Abgelaufene Akkus sind umgehend auszutauschen, um Schäden am Hauptgerät zu vermeiden. 4. Fazit: Bei der Verwendung einer USV ist zu beachten, dass auch die besten Geräte eine begrenzte Lebensdauer haben und verschiedene Fehler aufweisen können. Vernachlässigen Sie die notwendigen Wartungsarbeiten nicht aufgrund von intelligenter Technologie und wartungsfreiem Betrieb. Vorbeugung ist stets die wichtigste Voraussetzung für einen sicheren Betrieb.