Vorsichtsmaßnahmen für die Verwendung von Frequenzumrichtern
2026-02-21 09:08:13··#1
Physikalische Umgebung: 1) Betriebstemperatur. Der Wechselrichter enthält Hochleistungselektronik, die sehr empfindlich auf Temperaturschwankungen reagiert. Das Produkt benötigt im Allgemeinen einen Temperaturbereich von 0–55 °C. Um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten, sollte jedoch ein Sicherheitsabstand eingehalten werden; idealerweise sollte die Temperatur unter 40 °C gehalten werden. Im Schaltschrank sollte der Wechselrichter üblicherweise oben montiert werden. Die Installationsvorgaben in der Bedienungsanleitung sind unbedingt zu beachten. Es ist strengstens verboten, wärmeerzeugende oder leicht erhitzende Bauteile in der Nähe des Wechselrichterbodens zu installieren. 2) Umgebungstemperatur. Bei zu hohen oder stark schwankenden Temperaturen kann es im Inneren des Wechselrichters leicht zu Kondensation kommen. Dies reduziert die Isolationsleistung erheblich und kann Kurzschlüsse verursachen. Gegebenenfalls müssen ein Trockenmittel und eine Heizung im Schaltschrank installiert werden. 3) Korrosive Gase. Hohe Konzentrationen korrosiver Gase in der Betriebsumgebung können Bauteilanschlüsse und Leiterplatten korrodieren, die Alterung von Kunststoffbauteilen beschleunigen und die Isolationsleistung verringern. In solchen Fällen sollte der Schaltschrank als geschlossene, belüftete Konstruktion ausgeführt werden. 4) Vibrationen und Stöße. Mechanische Vibrationen und Stöße können zu schlechtem elektrischem Kontakt führen, wenn der Schaltschrank mit dem Wechselrichter solchen Belastungen ausgesetzt ist. Um die mechanische Festigkeit des Schaltschranks zu erhöhen und ihn von Vibrations- und Stoßquellen fernzuhalten, sollten vibrationserzeugende Bauteile wie elektromagnetische Schalter innerhalb und außerhalb des Schaltschranks mit Antivibrationsgummis fixiert werden. Nach einer gewissen Betriebsdauer sollte das Gerät überprüft und gewartet werden. Elektrische Umgebung: 1) Vermeidung elektromagnetischer Störungen. Im Betrieb erzeugt der Frequenzumrichter aufgrund von Gleichrichtung und Frequenzumwandlung zahlreiche elektromagnetische Störwellen. Diese hochfrequenten elektromagnetischen Wellen können benachbarte Instrumente und Messgeräte stören. Daher sollten Instrumente und elektronische Systeme im Schaltschrank in Metallgehäusen untergebracht werden, um sie vor Störungen abzuschirmen. Alle Komponenten müssen zuverlässig geerdet sein. Darüber hinaus sollten für die Verbindungen zwischen elektrischen Komponenten, Instrumenten und Messgeräten geschirmte Steuerkabel verwendet werden, deren Schirmung geerdet sein muss. Unsachgemäßer Umgang mit elektromagnetischen Störungen kann das gesamte System lahmlegen und zu Fehlfunktionen oder Schäden an der Steuereinheit führen. 2) Überspannung am Eingang vermeiden. Frequenzumrichter verfügen oft über einen Überspannungsschutz am Eingangsanschluss; eine längere Einwirkung hoher Spannungen kann diesen jedoch beschädigen. Daher ist es in der Praxis notwendig, die Eingangsspannung des Frequenzumrichters (einphasig oder dreiphasig) und die Nennspannung zu überprüfen. Insbesondere bei stark instabiler Versorgungsspannung ist eine Spannungsstabilisierung erforderlich, da sonst schwerwiegende Folgen auftreten können. Eine ordnungsgemäße Erdung des Frequenzumrichters ist entscheidend für die Verbesserung der Empfindlichkeit des Steuerungssystems und die Unterdrückung von Störungen. Je niedriger der Erdungswiderstand des Erdungsanschlusses E(G) des Frequenzumrichters ist, desto besser. Der Querschnitt des Erdungsleiters sollte mindestens 2 mm² betragen, die Länge maximal 20 m. Die Erdung des Frequenzumrichters muss vom Erdungspunkt der Stromversorgungsgeräte getrennt sein und darf keine gemeinsame Erdung aufweisen. Die Schirmung der Signalzuleitung muss mit E(G) verbunden werden. Ihr anderes Ende darf niemals mit der Erdung verbunden werden, da dies zu Signalschwankungen und kontinuierlichen Systemoszillationen führt. Frequenzumrichter und Schaltschrank müssen elektrisch verbunden werden. Bei schwieriger Installation können Kupferdrähte zur Überbrückung verwendet werden. Blitzschutz: Frequenzumrichter verfügen in der Regel über Blitzschutznetze, um Schäden durch Blitzeinschläge zu verhindern. Im praktischen Betrieb, insbesondere bei Freileitungen, ist das Blitzschutznetz des Frequenzumrichters allein jedoch nicht ausreichend. Dies ist besonders in blitzgefährdeten Gebieten relevant. Bei Freileitungsanschluss ist am Leitungseingang ein Überspannungsableiter für Frequenzumrichter (optional) zu installieren. Alternativ kann, wie vorgeschrieben, in einem Stahlrohr in 20 Metern Entfernung vom Frequenzumrichter ein separates Erdungssystem installiert werden. Bei Kabelanschluss ist im Schaltschrank ein geeignetes Blitzschutzsystem zu implementieren, um Schäden an den Geräten durch Blitzeinschläge zu verhindern. Die Praxis hat gezeigt, dass diese Methode im Allgemeinen wirksam ist, um das Problem von Blitzeinschlägen zu lösen.