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Anwendung der Frequenzumwandlungstechnologie in asynchronen Windkraftanlagen mit variabler Drehzahl und konstanter Frequenz

2026-02-21 12:35:31 · · #1
Zusammenfassung: Die Technologie der drehzahlvariablen, frequenzkonstantbetriebenen Asynchron-Windkraftanlagen, insbesondere die doppelt gespeiste Asynchron-Windkraftanlage, findet breite Anwendung in der Windenergieerzeugung. Dieser Artikel analysiert, basierend auf der Anwendung von Frequenzumrichtertechnologie in Windkraftanlagen, verschiedene Topologien und Regelungsstrategien solcher Anlagen. Darüber hinaus werden die Forschungsschwerpunkte der drehzahlvariablen, frequenzkonstantbetriebenen doppelt gespeisten Asynchron-Windkraftanlage sowie das Umrichterprodukt QHVERT-DFIG-1500B der Beijing Qingneng Huafu Wind Power Technology Co., Ltd. vorgestellt. Schlüsselwörter: Windenergieerzeugung, Drehzahlvariable Frequenzkonstantbetrieb, Frequenzumrichtertechnologie. I. Einleitung: China verfügt über reichhaltige Windenergieressourcen. Derzeit betragen die nachgewiesenen Windenergiereserven ca. 3226 GW, wovon ca. 253 GW nutzbar sind. Diese befinden sich hauptsächlich in den Graslandschaften und der Wüste Gobi im Nordwesten, Norden und Nordosten Chinas sowie in den östlichen und südöstlichen Küstenregionen und auf den Inseln. Statistiken zufolge wurden bis Ende 2006 in Festlandchina 91 netzgekoppelte Windparks mit insgesamt 3311 in Betrieb befindlichen Windkraftanlagen und einer Gesamtkapazität von 2,599 Millionen kW (basierend auf der abgeschlossenen Anlageninstallation) errichtet. Die Windparks verteilen sich hauptsächlich auf 16 Provinzen und Regionen, darunter Xinjiang, Innere Mongolei, Guangdong, Zhejiang und Liaoning. Laut Angaben der staatlichen Elektrizitätsregulierungsbehörde erreichte Chinas installierte Windkraftkapazität Ende 2006 622 Millionen kW, was 0,42 % der gesamten installierten Kapazität entsprach. Weltweit betrug die installierte Windkraftkapazität Ende 2006 73,904 Millionen kW, wobei Deutschland mit 20,622 Millionen kW weltweit führend war. China belegte 2006 den fünften Platz bei der neu installierten Windkraftkapazität nach den USA, Deutschland, Indien und Spanien und den sechsten Platz bei der gesamten installierten Kapazität. Windkraft zählt daher zu den neuen Energiequellen mit dem größten Potenzial für eine großflächige Entwicklung in China. Windkraftanlagen lassen sich im Wesentlichen in zwei Kategorien einteilen: Anlagen mit konstanter Drehzahl und konstanter Frequenz sowie Anlagen mit variabler Drehzahl und konstanter Frequenz. Anlagen mit konstanter Drehzahl und konstanter Frequenz nutzen typischerweise Synchronmotoren oder Kurzschlussläufermotoren als Generatoren. Durch die Steuerung der Stillstandsdrehzahl der Turbine mittels fester Blattverstellung wird die Drehzahl des Generators konstant gehalten, wodurch eine konstante Frequenz und Amplitude der Ausgangsspannung gewährleistet wird. Ihr Betriebsbereich ist jedoch relativ eng, da sie nur bei bestimmten Windgeschwindigkeiten Windenergie nutzen, was zu einem geringeren Wirkungsgrad führt. Anlagen mit variabler Drehzahl und konstanter Frequenz verwenden im Allgemeinen Permanentmagnet-Synchronmotoren oder doppelt gespeiste Asynchrongeneratoren als Generatoren. Durch die Steuerung des Turbinenwinkels kann das gesamte System über einen weiten Drehzahlbereich mit optimalem Wirkungsgrad betrieben werden, was die aktuelle Entwicklungsrichtung der Windkrafttechnologie widerspiegelt. Bei Windkraftanlagen liegt der Drehzahlregelungsbereich üblicherweise zwischen 50 % und 150 % der Synchrondrehzahl. Bei Verwendung eines konventionellen Kurzschlussläufermotors oder eines Permanentmagnet-Synchronmotors muss die Wechselrichterleistung mit der Leistung des angetriebenen Generators vergleichbar sein, was äußerst unwirtschaftlich ist. Doppelt gespeiste Asynchron-Windkraftanlagen haben ihren Stator direkt mit dem Netz und ihren Rotor mit einem Umrichter verbunden. Die über den Umrichter übertragene Leistung ist ausschließlich die Schlupfleistung, wodurch dieses Übertragungssystem zu den effizientesten zählt. Diese Struktur eignet sich für Windkraftanlagen mit begrenzten Drehzahlbereichen, insbesondere für große und mittelgroße Anlagen. Dieser Artikel untersucht die Anwendung der Frequenzumrichtertechnologie in der Windenergieerzeugung aus zwei Perspektiven: der Topologie von drehzahlvariablen Asynchron-Windkraftanlagen mit konstanter Frequenz und ihrer Regelungstechnik. Damit wird die Entwicklung der Frequenzumrichtertechnologie in der Windenergieerzeugung dargestellt. II. Topologie von drehzahlvariablen, frequenzkonstantbetriebenen Asynchron-Windkraftanlagen: Die Verwendung eines Schleifringläufer-Asynchronmotors als Generator und die Regelung seines Rotorstroms ist eine der wichtigsten Implementierungsformen von drehzahlvariablen, frequenzkonstantbetriebenen Asynchron-Windkraftanlagen. Zu den wichtigsten Topologien gehören die Wechselstrom-Erregungsregelung, die Rotorwiderstandsregelung mittels Chopper und Hybridstrukturen, die aus der Kombination der beiden genannten Topologien hervorgehen. 1. Wechselstrom-Erregungsstruktur: Die Wechselstrom-Erregungsregelung versorgt den Rotor über einen Frequenzumrichter mit einem dreiphasigen Schlupfstrom. Frequenzumrichter, die diese Methode verwenden, sind typischerweise AC/AC-Umrichter, Matrixumrichter oder AC/DC/AC-Umrichter. AC/AC-Frequenzumrichter nutzen die natürliche Kommutierung von Thyristoren und gewährleisten so einen stabilen und zuverlässigen Betrieb. Sie eignen sich als Stromversorgung für die Rotorwicklungen von doppelt gespeisten Motoren. Die maximale Ausgangsfrequenz eines AC/AC-Umrichters liegt bei 1/3 bis 1/2 der Netzfrequenz und bietet damit erhebliche Vorteile im Hochleistungs- und Niederfrequenzbereich. AC/AC-Umrichter eliminieren den Zwischenkreis, was zu einem hohen Wirkungsgrad führt. Ihr Hauptschaltkreis ist einfach, da er keine Gleichstromkreise und Filterkomponenten benötigt und die Blindleistungskompensation sowie die Wirkleistungsrückführung an das Netzteil ermöglicht. Obwohl doppelt gespeiste AC/AC-Systeme weit verbreitet sind, ist ihre Anwendung aufgrund ihres niedrigen Leistungsfaktors, des hohen Oberwellengehalts, der niedrigen Ausgangsfrequenz, des engen Frequenzbereichs und der zahlreichen Bauteile eingeschränkt. Matrix-Frequenzumrichter sind eine Art von AC/AC-Direktfrequenzumrichtern, die aus neun Schaltern bestehen, die direkt zwischen dem dreiphasigen Ein- und Ausgang geschaltet sind. Matrixumrichter eliminieren den Zwischenkreis und erzeugen einen dreistufigen Ausgang mit relativ niedrigem Oberwellengehalt. Ihre Leistungselektronik ist einfach und kompakt, und sie können sinusförmige Lastspannungen mit steuerbarer Frequenz, Amplitude und Phase ausgeben. Der Eingangsleistungsfaktor des Matrixumrichters ist steuerbar, wodurch der Betrieb in allen vier Quadranten möglich ist. Obwohl Matrixumrichter viele Vorteile bieten, erlaubt ihr Kommutierungsprozess nicht das gleichzeitige Leiten oder Sperren zweier Schalter, was die Implementierung erschwert. Ein wesentlicher Nachteil ist ihre geringe maximale Ausgangsspannung und hohe Spannungsfestigkeit. In der Windenergieerzeugung sind Ein- und Ausgang von Matrixumrichtern nicht entkoppelt; jede Asymmetrie auf der Last- oder Versorgungsseite wirkt sich auf die jeweils andere aus. Zudem muss ein Filterkondensator an den Eingang des Matrixumrichters angeschlossen werden. Obwohl seine Kapazität kleiner ist als die des Zwischenspeicherkondensators in einem AC/DC/AC-Umrichter, handelt es sich um einen Wechselstromkondensator, der dem Wechselstrom bei der Schaltfrequenz standhalten muss, was seine Größe erheblich beeinflusst. AC/DC/AC-Wechselrichter lassen sich weiter in Spannungs- und Stromumrichter unterteilen. Aufgrund verschiedener Faktoren wie Regelungsverfahren und Hardware-Design sind Spannungsumrichter weiter verbreitet. Traditionelle Stromumrichter verwenden selbstkommutierte Thyristoren als Leistungsschalter. Ihre DC-seitigen Induktivitäten sind relativ teuer, und bei Verwendung in der doppelt gespeisten Drehzahlregelung ist bei synchronen Drehzahlen eine Kommutierungsschaltung erforderlich. Ihre Leistung ist auch bei niedrigen Schlupffrequenzen gering, was ihren Einsatz in der doppelt gespeisten asynchronen Windenergieerzeugung einschränkt. Der spannungsgesteuerte AC/DC/AC-Wechselrichter, eine Art Gleichrichter-Frequenzumrichter, zeichnet sich durch Vorteile wie einfache Struktur, geringen Oberwellengehalt und einstellbare Stator- und Rotorleistungsfaktoren aus. Er kann den Betriebszustand und die Ausgangsleistungsqualität von doppelt gespeisten Generatoren deutlich verbessern. Diese Struktur trennt die Netz- und Rotorseite vollständig durch den DC-Bus-seitigen Kondensator. Das statorfeldorientierte Vektorregelungssystem des doppelt gespeisten Generators mit dem spannungsgesteuerten AC/DC/AC-Wechselrichter ermöglicht die entkoppelte Regelung der Wirk- und Blindleistung des Generators auf Basis der Maximum Power Point Tracking (MPPT) der Windkraftanlage und entspricht damit einem aktuellen Trend in der drehzahlvariablen, frequenzkonstantbetriebenen Windenergieerzeugung. Zusätzlich existiert eine parallele AC/DC/AC-Wechselrichtertopologie. Diese basiert auf der Parallelschaltung eines AC/DC/AC-Stromzwischenkreiswechselrichters und eines AC/DC/AC-Spannungszwischenkreiswechselrichters. Der Stromzwischenkreiswechselrichter dient als Hauptwechselrichter für die Leistungsübertragung, während der Spannungszwischenkreiswechselrichter als Hilfswechselrichter die Oberwellen des Stromzwischenkreiswechselrichters kompensiert. Diese Struktur zeichnet sich durch eine niedrigere Schaltfrequenz des Hauptwechselrichters und einen geringeren Schaltstrom des Hilfswechselrichters aus. Verglichen mit dem oben erwähnten AC-DC-AC-Spannungsquellenwechselrichter weist diese Topologie geringere Schaltverluste und einen höheren Gesamtwirkungsgrad des Systems auf. Ihre Nachteile liegen jedoch auf der Hand: Der Einsatz zahlreicher leistungselektronischer Bauteile führt zu höheren Kosten und komplexeren Regelalgorithmen. Zudem ist die Spannungsausnutzung dieser Struktur relativ gering. 2. Chopper-Widerstandsregelung Mitte der 1990er-Jahre führte Vestas (Dänemark) eine Rotorstromregelung (OptiSlip) ein, die auch als Chopper-Widerstandsregelung bekannt ist (siehe Abbildung 1). Das Grundprinzip dieser Struktur besteht darin, die Schaltdauer eines zusätzlichen Widerstands im Rotorkreis des Schleifringläufermotors mittels eines steuerbaren leistungselektronischen Schalters und eines PWM-Verfahrens mit fester Trägerfrequenz zu steuern. Dadurch wird die Rotorstromamplitude angepasst und der Schlupf auf etwa 10 % begrenzt. Diese Struktur berechnet den Widerstandswert des Rotorkreises anhand des aktuellen Sollwerts und des von einem externen Regler gemessenen Stromwerts und passt diesen durch Ein- und Ausschalten der Leistungselektronik an. Die Leistungselektronik ist relativ einfach aufgebaut, weist jedoch einen relativ niedrigen Statorleistungsfaktor auf und kann nur oberhalb der Synchrondrehzahl des Generators betrieben werden. Dadurch handelt es sich um ein System mit begrenzter Drehzahlvariabilität und konstanter Frequenz. 3. Hybridstruktur: Um die Umrichterkosten zu senken und einen breiten Betriebsbereich von Windkraftanlagen zu ermöglichen, schlägt die Fachliteratur eine multifunktionale Umrichtertopologie vor, die auf der Widerstandsregelung eines Choppers eines doppelt gespeisten Asynchrongenerators (DFIG) und einer Wechselstrom-Erregungsregelung basiert. Diese Topologie kombiniert Gleichrichter, Chopper und Wechselrichter. Der Clou dieser Struktur ist, dass Chopper und Wechselrichter über einen gemeinsamen Satz steuerbarer Leistungselektronikschalter verfügen. Die Verwendung von vier Schützschaltern führt jedoch zu einer komplexen Hauptschaltung, wodurch ein reibungsloser Übergang beim Umschalten auf Synchrondrehzahl erschwert wird. Darüber hinaus ist es schwierig, den Leistungsfaktor des Generators bei Betrieb oberhalb der Synchrondrehzahl zu verbessern. In der Fachliteratur wird eine neuartige hybride Rotorstromregelungstopologie und deren Regelungsstrategie vorgeschlagen. Dieses Verfahren kombiniert die Vorteile der Wechselstromerregungsregelung und der Rotorwiderstandsregelung mittels Chopper und reduziert so die Hardwarekosten des Rotorumrichters sowie die Komplexität der Regelungstechnik erheblich. Es ermöglicht zudem einen Betrieb des Generators über einen weiten Drehzahlbereich ohne Synchrondrehzahlübergang und erlaubt die unabhängige Anpassung der Wirk- und Blindleistung des Stators über den gesamten zulässigen Drehzahlbereich. Der Leistungsfaktor des Generators ist regelbar. Zu den Nachteilen zählen jedoch ein niedriger Leistungsfaktor auf der Eingangsseite und ein geringer Wirkungsgrad der Windenergieumwandlung. III. Grundlegende Regelungsalgorithmen Wechselstromerregungsstrukturen, insbesondere doppelt gespeiste Windkraftanlagen mit variabler Drehzahl und konstanter Frequenz, finden breite Anwendung. Im Zuge ihrer Entwicklung sind zahlreiche Regelungsstrategien entstanden, darunter hauptsächlich Vektorregelung, Skalarregelung und Direktleistungsregelung. 1. Vektorregelung Das von dem deutschen Ingenieur F. Blashke in den 1970er Jahren vorgeschlagene Vektorregelungsprinzip führte zu einem qualitativen Sprung in der Wechselstrom-Drehzahlregelungstechnik. Angewendet auf die Drehzahlregelung doppelt gespeister Motoren, erzielte die Vektorregelung beeindruckende dynamische und statische Ergebnisse. Die theoretische Grundlage bildet das feldorientierte Prinzip. Durch eine Koordinatentransformation wird das ursprünglich komplexe Modell des doppelt gespeisten Motors äquivalent zu einem dq-Modell. Eine effektive Kompensation der Kopplungssignale der Koordinatenachsen ermöglicht ähnliche Effekte wie die Drehzahlregelung von Gleichstrommotoren. Die Vektorregelung eines doppelt gespeisten Systems zerlegt typischerweise die Wechselstromgröße des Rotors in Wirk- und Blindkomponenten und regelt diese im geschlossenen Regelkreis. Um die komplexe Beziehung zwischen dem elektromagnetischen Drehmoment und anderen Vektoren im doppelt gespeisten Vektorregelungssystem zu vereinfachen, müssen die Koordinatenachsen auf einen bestimmten Vektor ausgerichtet werden. Im Allgemeinen können in einem doppelt gespeisten System folgende Ausrichtungsvektoren gewählt werden: Statorflussverkettung, Luftspaltflussverkettung, Statorspannung und Rotorstrom. Die gängigste Regelungsmethode verwendet die Statorflussverkettung und die Luftspaltflussverkettung als Richtungsvektoren. 2. Multiskalare Regelung: Die Regelungsmethode für doppelt gespeiste Motoren auf Basis eines multiskalaren Modells transformiert das Motorsystem mithilfe eines solchen Modells in zwei unabhängige lineare Teilsysteme und nutzt einen PI-Regler zur Regelung der Wirk- und Blindleistung des Stators. In diesem Verfahren werden vier Skalare definiert: die Rotordrehzahl, das Quadrat der Statorflussverkettungsamplitude sowie das Kreuzprodukt und das Skalarprodukt der Statorflussverkettung und des Rotorstroms. Ausgehend von den Differentialgleichungen des Motors unter Verwendung dieser vier Skalare und unter Vernachlässigung des Statorwiderstands können nach Normierung des Statorflusses Wirk- und Blindleistung des Motors entkoppelt und geregelt werden. 3. Direkte Leistungsregelung: Das doppelt gespeiste System mit Vektorregelung weist eine komplexe Struktur auf, und seine Leistungsfähigkeit wird von den Motorparametern beeinflusst. Inspiriert von der direkten Drehmomentregelung von Asynchronmotoren haben sich einige Wissenschaftler der Erforschung der direkten Leistungsregelung von Generatoren mit variabler Drehzahl und konstanter Frequenz gewidmet. Die direkte Leistungsregelung (DPC) von Windkraftanlagen mit variabler Drehzahl und konstanter Frequenz unterscheidet sich von der herkömmlichen direkten Drehmomentregelung (DTC). Sie steuert das Schaltverhalten des Rotors durch Messung von Größen am Stator. Da das Regelungsverfahren jedoch nicht das Integral der Rotor-PWM-Spannung verwendet, ermöglicht es einen stabilen Betrieb nahe der Frequenz Null. Zudem benötigt dieses Verfahren keine Positionssensoren und zeichnet sich durch hohe Parameterrobustheit aus. Im Gegensatz zu Vektorregelungsverfahren erfordert DPC keine komplexen Koordinatentransformationen. Stattdessen steuert es die Amplitude des Rotorflusses und dessen Position relativ zum Statorfluss. Dadurch können die Wirk- und Blindleistung des Generators durch Nachführung von Referenzwerten mittels PI-Reglern geregelt werden. IV. Weitere Forschungsschwerpunkte Neben den oben genannten grundlegenden Regelungsstrategien für doppelt gespeiste asynchrone Windkraftanlagen gibt es zahlreiche weitere Forschungsschwerpunkte für doppelt gespeiste asynchrone Windkraftanlagen mit variabler Drehzahl und konstanter Frequenz, darunter: 1. Forschung zu sanftem Netzanschluss und sanfter Netztrennung in Windkraftanlagen. Sanftes An- und Abkoppeln sind derzeit wichtige Aspekte von Windkraftanlagen. Im Allgemeinen kann der Einschaltstrom des Generators beim An- und Abkoppeln vernachlässigt werden, wenn die Netzkapazität die Generatorleistung deutlich übersteigt. Da die aktuell netzgekoppelten Generatoren jedoch bereits Megawatt-Leistungen erreichen, ist es notwendig, den Einschaltstrom beim An- und Abkoppeln zu begrenzen, um die Auswirkungen auf das Netz zu minimieren oder zu eliminieren. 2. Forschung zur Anwendung sensorloser Technologie in doppelt gespeisten Asynchron-Windkraftanlagen: In den letzten Jahren hat sich die sensorlose Regelung von doppelt gespeisten Asynchrongeneratoren (DFIGs) zu einem wichtigen Forschungsgebiet im Bereich der Windenergie entwickelt. Bei DFIGs ist die Kenntnis von Motordrehzahl und -position erforderlich, der Einsatz von Drehzahl- und Positionssensoren verursacht jedoch Kosten und ist mit Unannehmlichkeiten verbunden. Theoretisch lässt sich die Motordrehzahl in Echtzeit anhand von Motorspannung und -strom berechnen, wodurch eine sensorlose Regelung realisiert wird. In Windkraftanlagen bietet die sensorlose Regelung folgende Vorteile: Sie eliminiert die Verkabelung zwischen Generator und Wechselrichter, senkt die Systemkosten und erhöht die Störfestigkeit und Zuverlässigkeit des Regelsystems. Zudem reduziert sie die axialen Abmessungen des Motors, was die Hardwarekomplexität, die Gesamtkosten und den Wartungsaufwand verringert. 3. Unterbrechungsfreier Betrieb von Windkraftanlagen bei Netzfehlern: Die Statorwicklungen netzgekoppelter, doppelt gespeister Asynchrongeneratoren (DFIG) sind mit dem Stromnetz verbunden. Während des Betriebs können Netzspannungsschwankungen, -einbrüche und sogar Kurzschlüsse, verursacht durch verschiedene Ursachen, den unterbrechungsfreien Betrieb des Generators beeinträchtigen. Bei einem plötzlichen Spannungsabfall im Netz erzeugt der Generator ein hohes momentanes elektromagnetisches Drehmoment und eine hohe elektromagnetische Leistung, was zu mechanischen oder thermischen Schäden am Generatorsystem führen kann. Daher ist die Forschung an Regelungsstrategien für den kontinuierlichen Betrieb des Systems bei plötzlichen Spannungseinbrüchen im Dreiphasennetz derzeit ein wichtiger Forschungsschwerpunkt. Auch die Frequenzstabilität und die Blindleistungsgrenze von DFIG-Windkraftanlagen sind aktuelle Forschungsschwerpunkte. V. Windkraftumrichter QHVERT-DFIG-1500B Der von Beijing Qingneng Huafu Wind Power Technology Co., Ltd. hergestellte Umrichter QHVERT-DFIG-1500B eignet sich für 1,5-MW-Windkraftanlagen mit variabler Drehzahl und konstanter Frequenz sowie doppelter Speisung. Er verwendet einen dreiphasigen Spannungsumrichter in Back-to-Back-Schaltung und nutzt eine volldigitale Vektorregelung mit zwei DSPs zur Ansteuerung der Rotorwicklungen der doppelt gespeisten Windkraftanlage. Durch eine Koordinatentransformation wird die Wechselstromgröße des Rotors in Wirk- und Blindleistung zerlegt und eine Regelung im geschlossenen Regelkreis durchgeführt. Dadurch wird eine entkoppelte Regelung der Wirk- und Blindleistung des Generators erreicht. Der Hauptschaltplan ist in Abbildung 2 dargestellt. Der drehzahlvariable, frequenzkonstante Umrichter QHVERT-DFIG-1500B für doppelt gespeiste Asynchron-Windkraftanlagen erregt die Rotorseite der doppelt gespeisten Windkraftanlage. Der Statorausgang des doppelt gespeisten Generators hat dieselbe Frequenz und Phase wie die Netzspannung und ermöglicht eine unabhängige, entkoppelte Regelung von Wirk- und Blindleistung. Der Umrichter QHVERT-DFIG-1500B steuert einen doppelt gespeisten Induktionsgenerator (DFIG), um einen sanften Netzanschluss zu gewährleisten und die negativen Auswirkungen des Einschaltstroms des DFIG auf den Generator und das Stromnetz zu reduzieren. Der Umrichter QHVERT-DFIG-1500B bietet mehrere Kommunikationsschnittstellen, die eine einfache Integration in die Steuerung des Windkraftanlagensystems und das Fernüberwachungssystem des Windparks ermöglichen. Die Abbildungen 3 bis 5 zeigen die Testwellenformen eines Feldversuchs in einem Motorenwerk in Shanghai. Von oben nach unten sind die Wellenformen CH1–CH6: CH1 ist der Netzstrom (Phase A), der ins Netz fließt (positiv); CH2 ist der Statorstrom (Phase A), der aus der Statorwicklung fließt (positiv); CH3 ist der Rotorstrom (Phase A), der aus dem Umrichter fließt (positiv). CH4 ist der gleichgerichtete Strom (Phase A), der in den Umrichter fließt (positiv); CH5 ist die Netzspannung (Phase BC); und (CH9)CH6 sind die Statorspannung (Phase BC). Wie aus der obigen Einleitung hervorgeht, schreitet die Industrialisierung von Wechselrichtern für drehzahlvariable, frequenzkonstante, doppelt gespeiste Asynchron-Windkraftanlagen in China deutlich voran, was von großer und positiver Bedeutung für die Lokalisierung von Windkraftanlagen im Megawattbereich ist. VI. Fazit: Dank der dynamischen Entwicklung der Frequenzumrichtertechnologie hat sich die drehzahlvariable, frequenzkonstante Asynchron-Stromerzeugungstechnologie, insbesondere die doppelt gespeiste Asynchron-Windkrafttechnologie, rasch in der Praxis etabliert. Ihre Einzelanlagenleistung erreicht den Megawattbereich und sie hat sich schnell zum Hauptturbinentyp in Windparks entwickelt. In den letzten zwei Jahrzehnten wurden viele bedeutende Fortschritte in der Frequenzumrichtertechnologie für Windkraft erzielt, und auch China hat große Fortschritte bei der Industrialisierung von Frequenzumrichtern gemacht. Wir sind überzeugt, dass die Technologie der doppelt gespeisten, drehzahlvariablen und frequenzkonstanten Windkraftanlagen auf lange Sicht eine sehr wichtige Rolle im Bereich der Windenergie spielen wird.
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