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Diskussion über Gewichtsreduzierungsmaßnahmen für Glasverpackungen

2026-02-21 08:54:10 · · #1
[Zusammenfassung] Ausgehend von den Anforderungen der Markteinführung und der ökologischen Neugestaltung von Glasverpackungen schlägt dieser Artikel Maßnahmen zur Gewichtsreduzierung vor. Dazu gehören die Verbesserung und strenge Kontrolle von Produktionsprozessen, der breite Einsatz von Oberflächenbehandlungstechnologien, die Umsetzung von Leichtbauweise und die Förderung des Konzepts des leichten Glasverpackungsverbrauchs. Schlüsselwörter: Glasverpackung; Gewichtsreduzierung; Maßnahmen. Seit den 1980er Jahren wurden Glasbehälter aufgrund steigender Produktionskosten sowie ihres Gewichts und ihrer Zerbrechlichkeit in einigen Bereichen durch Metallbehälter, Kunststoffflaschen und flexible Verbundverpackungen ersetzt. Insbesondere in den letzten Jahren konkurrieren und ersetzen verschiedene Verpackungsmaterialien einander aufgrund ihrer jeweiligen Leistungsvorteile, was den Markt für Glasverpackungen vor große Herausforderungen stellt. In Europa, Amerika und Japan werden Bierverpackungen teilweise durch Polyesterflaschen ersetzt. Im Bereich der pharmazeutischen Verpackungen werden konventionelle Verpackungen – mit Ausnahme von hochwertigen Nährlösungs- und Infusionsflaschen – zunehmend durch Kunststoffflaschen, Tuben und Blisterverpackungen ersetzt. Aus marktwirtschaftlicher Sicht muss die Glasverpackungsindustrie die Leichtbauweise beschleunigen, Kosten senken und die Leistung verbessern, um ihren Marktanteil zurückzugewinnen und zu festigen. Gleichzeitig hat sich umweltfreundliche Verpackung zu einem globalen Trend in der Verpackungsentwicklung entwickelt. Die traditionelle Glasverpackungsproduktion ist aufgrund veralteter Produktionsprozesse und -anlagen, ungeeigneter Rezepturen, fehlender Verstärkungsbehandlungen und hohem Energieverbrauch den Anforderungen umweltfreundlicher Verpackungen stark widersprochen. Die Umsetzung von Leichtbauverfahren und die Förderung von Verstärkungstechnologien ermöglichen dünnere Flaschenwände bei gleichbleibender oder sogar erhöhter Festigkeit, was zu einem geringeren Materialverbrauch führt. Verbesserungen an Anlagen und Prozessen reduzieren den Energieverbrauch weiter und senken die Kosten deutlich. Daher ist die Leichtbauweise von Glasverpackungen eine dringende Voraussetzung für umweltfreundliche Verpackungen. 1. Überblick über die Leichtbauweise Die Leichtbauweise von Glasverpackungen zielt darauf ab, das Verhältnis von Gewicht zu Volumen von Glasflaschen bei gleichbleibender Festigkeit zu reduzieren und dadurch deren Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit zu verbessern. Das Verhältnis von Gewicht zu Volumen ist ein Maß für die Masse von Glasflaschen und -gläsern mit gleichem Volumen. Je nach Anwendung liegt das Verhältnis von Gewicht zu Volumen bei Leichtbauflaschen in der Regel zwischen 0,15 und 0,8. Ein niedriges Gewichts-Volumen-Verhältnis deutet auf relativ dünnere Wände und ein geringeres Gewicht hin. Die durchschnittliche Wandstärke von Leichtglasflaschen beträgt 2–2,5 mm. Die Reduzierung des Gewichts-Volumen-Verhältnisses von Glasverpackungsbehältern beruht hauptsächlich auf der Verringerung der Wandstärke. Es ist jedoch sehr schwierig, bei dünnen Wänden eine hohe Druckfestigkeit zu gewährleisten. Dies muss in jeder Phase – von der Konstruktion bis zur Produktion – berücksichtigt werden. Dazu gehören die Modifizierung der Glaszusammensetzung, eine durchdachte Konstruktion, eine korrekte Prozessgestaltung, die effektive Kontrolle der Produktionsprozessindikatoren und wirksame Oberflächenbehandlungen, um das Ziel dünner Wände und hoher Festigkeit zu erreichen. Im Folgenden werden diese Aspekte näher erläutert. 2. Prozesskontrolle in der Leichtglasproduktion 2.1 Korrekte Chargenzubereitung als erster Schritt zur Leichtglasproduktion Die Rezeptur, die Rohstoffzusammensetzung, die Partikelgröße, der Feuchtigkeitsgehalt, die Chargenhomogenität, die Qualität des Glasbruchs sowie die Gleichmäßigkeit der Rohstoffzugabe und der Chargenzubereitungsprozesse haben direkten Einfluss auf die Produktqualität. Eine korrekte Chargenzubereitung erfordert die Anwendung stabiler Rezepturen, die Festlegung und strikte Einhaltung von Rohstoffstandards sowie die Systematisierung der Chargenzubereitungsprozesse. Hersteller hochwertiger Leichtglasflaschen im Inland legen besonderen Wert auf diesen Schritt. Hinsichtlich Wiegen und Genauigkeit verwendet das Dosiersystem hochentwickelte, computergesteuerte elektronische Wiegeeinrichtungen mit einer dynamischen Genauigkeit von 1/500, um die Chargenqualität zu gewährleisten. 2.2 Der Schmelzprozess ist ein Schlüsselelement für die Qualitätssicherung und Nachhaltigkeit von Glasverpackungen. Der Glasschmelzprozess lässt sich grob in fünf Phasen unterteilen: Silikatbildung, Glasbildung, Klärung, Homogenisierung und Abkühlung. Der Schmelzprozess erfolgt kontinuierlich, wobei diese fünf Phasen in verschiedenen Bereichen des Ofens durchgeführt werden, um die Schmelztemperatur stufenweise präzise zu steuern. Die Stabilität der Prozessindikatoren des Ofens ist entscheidend. Im Allgemeinen sollte die Schmelztemperatur nicht mehr als 10 °C, der Flüssigkeitsstand nicht mehr als 0,5 mm und der Ofendruck nicht mehr als 2 Pa schwanken, um Brände im Ofenraum und damit Qualitätsprobleme wie Steinbildung, Verfärbungen, Aussehensstörungen und mangelnde Festigkeit zu vermeiden. Bei der Herstellung hochwertiger Leichtglasflaschen sind die Anforderungen an die Temperaturgenauigkeit im Verteilerkanal und am Glasflüssigkeitsstand extrem hoch und müssen teilweise auf ±2 °C bzw. ±0,2 mm genau geregelt werden. Um diese hohen Präzisionsstandards zu gewährleisten, ist der Einsatz von brennstoffbefeuerten Öfen, die Verbesserung der Ofentypen und der Einsatz von Hochtemperatur-, Breitquerschnitts- und Großraum-Rollenofen mit Hufeisenflamme unerlässlich. Durch verschiedene Maßnahmen wie die vollständige Ofenisolierung, die Begasung von unten, das elektrische Schmelzen, Ofenschwellen und die mikrocomputergesteuerte Regelung der thermischen Parameter wird eine Schmelzrate von 1,5–2,0 t/m³ erreicht und die Schmelzqualität deutlich verbessert. 2.3 Eine effektive Formgebungskontrolle ist die Voraussetzung für den gewünschten Formeffekt und eine gleichmäßige Wandstärke. Der Prozess der Glasschmelzformung lässt sich in zwei Phasen unterteilen: Formen und Gestalten. Beide Prozesse sind kontinuierlich. Beim Formgebungsprozess müssen Viskosität und Temperatur des Glases sowie der Wärmeaustausch mit dem umgebenden Medium durch die Form kontrolliert werden. Glasbehälter werden typischerweise anhand dreier charakteristischer Temperaturwerte gesteuert: Erweichungstemperatur, Tempertemperatur und Verformungspunkt. Für verschiedene Produkte ist die Ermittlung geeigneter Parameter durch Experimente entscheidend. Fortschrittliche Flaschenherstellungs-, Zuführungs- und Heizsysteme sowie moderne Formgebungsverfahren sind grundlegende Voraussetzungen für eine gleichmäßige Wandstärke und ein geringes Gewicht. 2.4 Effektives Tempern zur Beseitigung schädlicher Eigenspannungen Das Tempern von Glasflaschen und -gläsern ist ein Wärmebehandlungsverfahren, das Eigenspannungen im Glas auf ein akzeptables Maß reduziert oder beseitigt. Jedes Glasprodukt weist während der Verarbeitung thermische Eigenspannungen oder bleibende Spannungen auf. Um diese thermischen Spannungen abzubauen, muss das Glas zur Wärmespeicherung und Homogenisierung auf den Temperpunkt erhitzt werden. Dadurch kann sich die innere Struktur des Glases anpassen und die Spannungen können sich abbauen. Der Temperprozess von Glas umfasst vier Phasen: Erhitzen, Halten, langsames Abkühlen und schnelles Abkühlen. Die Haltezeit muss entsprechend der Wandstärke präzise gesteuert werden. Während der langsamen Abkühlphase muss die Abkühlgeschwindigkeit streng kontrolliert werden, um die Entstehung neuer Spannungen zu vermeiden. In der schnellen Abkühlphase sollten je nach Wandstärke unterschiedliche Abkühlgeschwindigkeiten angewendet werden, um zu verhindern, dass die während der Abkühlung entstehenden temporären Spannungen die Festigkeitsgrenze des Glases überschreiten und zu Rissen führen. 3. Verbesserung der Oberflächeneigenschaften von Glasbehältern durch Oberflächenbehandlungstechnologie. Der Oberflächenzustand, die Zusammensetzung und die Struktur von Glas unterscheiden sich stark von seiner inneren Zusammensetzung und Struktur. Die Oberflächeneigenschaften von Glas haben einen signifikanten Einfluss auf seine Haupteigenschaften. Die chemische Stabilität von Glas hängt von der chemischen Stabilität seiner Oberfläche ab, und auch die mechanische Festigkeit und Schlagfestigkeit von Glas werden maßgeblich durch die Morphologie und Struktur der Glasoberfläche bestimmt. Daher ist die Oberflächenbehandlung von Glas ein wichtiges technisches Mittel zur Herstellung hochfester, leichter Glasbehälter. Ziel der Oberflächenbehandlung von Glasbehältern ist es, die chemische Stabilität der Behälteroberfläche zu verändern und Beschädigungen der Glasoberfläche zu beseitigen, um so die Festigkeit zu erhöhen. Zu den wichtigsten Methoden gehören das Aufbringen von Beschichtungen während der Flaschenherstellung, die physikalische und chemische Verstärkung, die Oberflächenbehandlung mit Säuren und die Kunststoffbeschichtung. 3.1 Flaschenbeschichtung: Heißbeschichtung. Die Heißbeschichtung erfolgt nach der Flaschenformung und vor dem Tempern. Nachdem die Glasflasche langsam auf 500–600 °C abgekühlt wurde, wird ein metallisches Beschichtungsmittel (z. B. Zinnoxid, Titanoxid, Zinnchlorid usw.) auf die Oberfläche aufgesprüht, um einen Schutzfilm bestimmter Dicke zu bilden. Dadurch wird die Oberflächenfestigkeit um ca. 30 % erhöht und die Flasche kann dauerhaftem Spülen und Waschen mit Wasser standhalten. Die Kaltbeschichtung erfolgt nach dem Tempern der Glasflasche. Monostearat, Polyethylen, Ölsäure, Silan, Silikon oder andere Polymeremulsionen werden als Nebel aufgesprüht und haften bei einer bestimmten Temperatur (die Flaschentemperatur hängt vom Sprühmaterial ab, ca. 21–80 °C) auf der Glasflaschenoberfläche. Dadurch entsteht eine verschleißfeste und schmierende Schutzschicht. Das Ausbleichen wird durch Besprühen mit Tetrachlorkohlenstoff während des Abkühlprozesses der Glasflasche oder durch Einleitung von Schwefeldioxid in den Temperofen erreicht. Beide Methoden reagieren mit alkalischen Oxiden auf der Flaschenoberfläche, wodurch Natriumionen ausfallen und Natriumsulfatpartikel (d. h. trübes, weißes, pulverförmiges Na₂SO₄) bilden. Nach dem Abspülen mit Wasser wird die chemische Stabilität der Oberfläche durch die reduzierte Alkalität verbessert. Oberflächenbehandlung mit Silikonbeschichtung: Durch Silikonbedampfung oder Silikonimprägnierung kann ein hydrophober Film und ein Polymer (SiO₂) aus Organopolysiloxan auf der Glasoberfläche gebildet werden. Der Siliciumdioxidfilm ist über gemeinsame Silicium-Sauerstoff-Bindungen mit der Glasoberfläche verbunden. Nach der Wärmebehandlung verdampfen die organischen Gruppen und hinterlassen einen Siliciumdioxidfilm, der Risse füllen kann. Seine Hydrophobie verhindert die Diffusion von aktiven Medien in die Risse und heilt so Oberflächenrisse (bekannt als heterogene Rissheilung). Dies verbessert nicht nur die Festigkeit und chemische Stabilität des Glases erheblich, sondern verleiht ihm auch besondere optische Eigenschaften und Schlagfestigkeit. Häufig verwendete Silikonlösungen sind Methylfluorsilan, Dimethyldichlorsilan, Diphenyldifluorsilan und Phenyltrichlorsilan. Mit einer Polymerfilmdicke von 0,005 mm auf der Behälteroberfläche erhöht sich die Druckspannung unter dem Standardgewicht des Behälters um 10–12 Pa. Unter gleichem Innendruck kann das Gewicht einer nahezu nicht recycelbaren Standardglasflasche von 420 g auf ca. 300 g reduziert werden. Dies entspricht einer Gewichtsreduzierung von 25–30 %. Da die Beschichtung sehr dünn ist, verursacht das Recycling solcher Glasbehälter keine Umweltprobleme. Daher können online polymerbeschichtete Behälter in den Standard-Recyclingprozess integriert werden. 3.2 Physikalische Härtung (Anlassen) Die physikalische Härtung (Anlassen), auch bekannt als Luftkühlung, dient der Verbesserung der mechanischen Festigkeit und der thermischen Stabilität von Glasflaschen und -gläsern. Der Prozess der physikalischen Härtung läuft wie folgt ab: Nach dem Entformen aus der Flaschenformmaschine werden die Flaschen und Gläser sofort in einen Muffel-Anlassofen gegeben und gleichmäßig bis nahe an die Erweichungstemperatur des Glases erhitzt (jedoch nicht bis zum Erreichen der Erweichungstemperatur). Anschließend werden die Flaschen und Gläser in die Härtekammer überführt. Dort wird kalte Luft mithilfe eines Mehrloch-Düsen-Luftgitters auf die Innen- und Außenwände gesprüht, um sie schnell abzukühlen. Alternativ kann eine Flüssigkeit als Kühlmedium verwendet werden, um die Flaschen und Gläser schlagartig abzukühlen. Durch die plötzliche Kontraktion entsteht eine Druckspannungsschicht an der Produktoberfläche. Die Abkühlung im Inneren des Produkts erfolgt zeitverzögert und erzeugt eine Zugspannungsschicht. Durch eine gleichmäßige Verteilung dieser beiden Spannungen kann die Druckfestigkeit des Glases um ein Vielfaches erhöht werden. Der auf den Flaschenkörper gesprühte Luftdruck beträgt üblicherweise 15–21 kPa, der auf den Flaschenboden 6–7 kPa. 3.3 Chemische Härtung (Vorhärten) Die Ionenaustauschbehandlung der Glasoberfläche, auch chemische Härtung genannt, erfolgt üblicherweise mittels Schmelzsalzverfahren oder Sprühverfahren. Schmelzsalzverfahren: Bei diesem Verfahren werden kleinere Ionen im Glas gegen größere Ionen aus dem gelösten Stoff ausgetauscht oder umgekehrt. Dadurch entsteht eine Druckspannung an der Glasoberfläche. Dies erhöht die innere Druckbeständigkeit des Glases und führt zu hoher Härte und Verschleißfestigkeit. Die Festigkeit des behandelten Produkts nimmt auch bei langfristiger Nutzung nicht ab. Sprühverfahren: Die chemische Sprühhärtung bietet Vorteile wie eine gute Verstärkungswirkung, sichere Produktion und Anwendung, hohe Produktionseffizienz und niedrige Produktionskosten. Aus umfassender Sicht ist sie derzeit ein relativ ideales Härtungsverfahren. Um die Verstärkungswirkung und die Anpassungsfähigkeit an die Prozesseigenschaften der chemischen Sprühhärtung zu verbessern, empfiehlt die Forschung die Auswahl einer idealen chemischen Zusammensetzung des Basisglases. Unterschiedliche chemische Zusammensetzungen des Basisglases erfordern entsprechende Anpassungen der Sprühflüssigkeit und der Additivformulierungen. Jeder Prozessschritt bei der chemischen Sprühhärtung hat einen signifikanten Einfluss auf die endgültige Verstärkungswirkung; daher ist es entscheidend, die Prozessparameter in zwei Phasen zu kontrollieren: Erstens erfordert die Bildung der festen Reagenzschicht eine präzise Kontrolle von Parametern wie Sprühtemperatur, Lösungskonzentration, Sprühzeit, Tropfengröße sowie Dicke und Dichte der festen Reagenzschicht. Zweitens erfordert die Wärmebehandlung (Ionendiffusion und -austausch) eine präzise Temperaturkontrolle. Dieses Verfahren kann die Festigkeit von Glasbehältern auf etwa das Doppelte ihres ursprünglichen Wertes erhöhen und gleichzeitig die Verluste beim Transport und der maschinellen Befüllung auf etwa ein Drittel des ursprünglichen Wertes reduzieren. Chemisch gehärtete Glasprodukte, die durch Sprühbeschichtung vorgespannt werden, weisen einen exzellenten Glanz und ein ansprechendes Erscheinungsbild auf. 3.4 Oberflächenbehandlung mit Säure: Durch die Oberflächenbehandlung mit Säure lassen sich zahlreiche Mikrorisse auf der Glasoberfläche beseitigen oder deren Breite und Tiefe verringern, wodurch die Spannungskonzentration reduziert wird. Die Behandlungsmethode besteht typischerweise darin, das Glasprodukt für eine bestimmte Zeit in eine niedrig konzentrierte Fluorwasserstoffsäurelösung einzutauchen. Um den Ätzeffekt zu verbessern, kann der Fluorwasserstoffsäure eine geeignete Menge Schwefelsäure oder Phosphorsäure zugesetzt werden. Bei einer Ätztiefe von 100 µm kann die Schlagfestigkeit des Produkts um 50 % bis 100 % gesteigert werden. In Kombination mit einer physikalischen Vorspannung kann die Verbesserung der Glasfestigkeit noch deutlicher ausfallen. 3.5 Polyesterbeschichtung: Eine 0,2–0,3 mm dicke Harz- (Epoxidharz, Polyurethan, Polyvinylchlorid, Polystyrol usw.) oder Synthesekautschukbeschichtung wird mittels Verfahren wie Tauchen, Gießen und elektrostatischer Abscheidung auf die Außenfläche der Flasche aufgebracht. Die Beschichtung kann ein- oder mehrschichtig sein und wird anschließend wärmegehärtet. Dieses Verfahren ist einfach und kostengünstig, die Beschichtungslebensdauer ist jedoch relativ kurz. Ein Glaswerk in Düsseldorf hat eine 1 kg leichte, ultradünne, polyesterbeschichtete Glasflasche entwickelt, die nur geringfügig schwerer ist als Polymerflaschen, den Geschmack des Getränks im Inneren aber nicht beeinträchtigt. 4 Leichtbauweise von Glasverpackungsbehältern: Anpassung der Glaszusammensetzung. Die Festigkeit von Glas hängt zu einem gewissen Grad von seinen Hauptbestandteilen (Zusammensetzung) ab. Das für Verpackungsflaschen und -gläser verwendete Glas besteht hauptsächlich aus Na₂O-CaO-SiO₂-Systemglas, während in der Medizin häufig Borosilikatglas zum Einsatz kommt. Bei leichten Glasbehältern stehen Komponenten im Vordergrund, die die Festigkeit erhöhen. Dies beinhaltet die Erhöhung des Anteils an Netzwerk-Schmiedeteilen in der Zusammensetzung, um eine kompaktere Glasstruktur zu erzielen. Die eingebrachten Oxidionen sollten hohe Ladungen und kleine Ionenradien aufweisen. Eine leichte Konstruktion ist ebenfalls entscheidend. Zwar verringert eine Reduzierung der Wandstärke die vertikale Belastbarkeit, doch kann eine gut durchdachte Struktur eine gleichmäßige Spannungsverteilung, gleichmäßige Kühlung und erhöhte Elastizität gewährleisten und somit die Widerstandsfähigkeit gegen Innendruck und die Schlagfestigkeit verbessern. Daher können folgende Maßnahmen ergriffen werden, um eine geringfügige oder gar keine Verringerung der vertikalen Belastbarkeit zu gewährleisten: Die Flaschenform sollte idealerweise niedrig und möglichst kugelförmig sein, mit einfachen Linien, ohne scharfe Ecken oder Kanten und mit sanften Übergängen zwischen den Teilen; eine zylindrische Korpusform ist vorzuziehen; eine Schulterstruktur mit einem größeren Krümmungsradius ist besser; und ein sanfter Übergang zwischen Korpus und Boden ist wünschenswert. Zusätzlich sollte der Verstärkungsring an der Flaschenmündung so klein wie möglich sein oder ganz weggelassen werden; der Hals einer Flasche mit kleiner Mündung sollte nicht dünn und lang sein. Optimierende Konstruktionstechniken sollten angewendet werden. Durch optimiertes Design ermitteln wir die optimale Glasflaschenform für einen leichten und dennoch hochkapazitiven Glasbehälter bei reduziertem Rohstoffverbrauch. Moderne Formenbau- und Verarbeitungstechniken gewährleisten hochpräzise Behälterformen, die Maßgenauigkeit und damit die Stabilität des Behälters sicherstellen. Fortschrittliche Theorien und moderne Methoden ermöglichen die präzise Auslegung der Wandstärke verschiedener Behälterbereiche basierend auf den Spannungsniveaus der ermittelten Flaschenform. So erzielen wir unterschiedliche Wandstärkenvariationen und reduzieren das Gewicht. Im Prozessdesign kommen Verstärkungstechniken zum Einsatz. Die Verstärkungstechnologie erfordert die strikte Kontrolle jedes einzelnen Produktionsschritts – von der Rohstoffbereitstellung über die Dosierung, das Schmelzen und Formen bis hin zum Tempern. Chemische und physikalische Verstärkungsverfahren sowie Oberflächenbeschichtungen verbessern die physikalische und mechanische Festigkeit des Materials und ermöglichen gleichzeitig dünnere Glaswände für eine Gewichtsreduzierung. Daher muss der Verstärkungsprozess bereits in der Designphase klar definiert werden. 5. Einsatz für umweltfreundliche Verpackungskonzepte. In der modernen Gesellschaft hängen der Marktanteil eines Produkts und seine Kundenzufriedenheit maßgeblich von der Attraktivität seiner Verpackung ab, insbesondere bei Glasverpackungen wie Wein- und Lebensmittelflaschen. Viele Glasverpackungshersteller konzentrieren sich daher auf die Optik und Form des Produkts, was zu dickwandigen, massiven Flaschen mit vielfältigen und farbenfrohen Designs führt und einen übermäßigen Verpackungsaufwand zur Folge hat. Um dieses Problem zu lösen, muss zunächst das Umweltbewusstsein der Verbraucher gestärkt und ein nachhaltiges Konsumkonzept etabliert werden. Gleichzeitig muss die Gestaltung von Glasverpackungen die Abfallvermeidung konsequent fördern. 6. Fazit: Derzeit liegt der Pro-Kopf-Verbrauch von Verpackungsflaschen in meinem Land bei 5,5 kg und damit deutlich unter dem Durchschnitt von 45 kg in entwickelten Ländern. Durch gemeinsame Anstrengungen zur Verbesserung und strengen Kontrolle der Produktionsprozesse, den breiten Einsatz von Oberflächenbehandlungstechnologien, die Umsetzung von Leichtbauweise, die intensive Forschung und Entwicklung neuer Rezepturen, Verfahren und Anlagen sowie die Förderung des Konzepts der leichten Glasverpackung kann eine Gewichtsreduzierung erreicht und den Anforderungen der Markteinführung und der Nachhaltigkeit von Glasverpackungen gerecht werden. Aufgrund der hervorragenden chemischen Stabilität, Luftdichtheit, Glätte und Transparenz, der hohen Temperaturbeständigkeit und der einfachen Sterilisierbarkeit von Glasverpackungen besteht zudem zweifellos ein breites Entwicklungspotenzial.
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