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Kommentar zu den Informationstechnologiebedürfnissen von Textilunternehmen

2026-02-21 12:30:58 · · #1
Die Größe, Effizienz und Anzahl der Unternehmen in der Textilindustrie belegen, dass es sich um einen großen Markt für IT-Anwendungen handelt. Die bedeutende Stellung der chinesischen Textilindustrie auf dem internationalen Markt und das dringende Bestreben der Unternehmen, ihre Kernkompetenzen nach Chinas WTO-Beitritt zu stärken, haben zu einem deutlichen Anstieg der Investitionen in Informationstechnologie geführt. Eine detaillierte Analyse der Nachfragedaten zeigt einen klaren Trend: Nach der Erholung der Textilindustrie im Jahr 2000 und insbesondere nach Chinas WTO-Beitritt im November 2001 ist die Nachfrage nach IT-Lösungen für Unternehmen signifikant gestiegen. Selbst Branchen (wie Bekleidung und Heimtextilien), Unternehmen (wie private Unternehmen) und Regionen (wie die westliche Region), die während des Neunten Fünfjahresplans nur schwache IT-Anwendungen nutzten, führten Machbarkeitsanalysen, Planungen und Anwendungsstudien für IT durch. Neben der starken Förderung durch Regierung und Branchenverbände ist der Hauptgrund für den deutlich gestiegenen Bedarf das gestiegene Bewusstsein der Unternehmen für den zunehmend verschärften internationalen Wettbewerb nach dem WTO-Beitritt. Die jüngste Bedarfsanalyse ergab folgende Anwendungsbedürfnisse von Textilunternehmen, kategorisiert nach Technologiebereichen: Managementsysteme (mit 83 % am höchsten), E-Commerce (24 %, ein Anstieg gegenüber den Vorjahren), CAD (29 %), automatische Steuerung (12 %) und automatische Überwachung (10 %). Dies unterstreicht die Bedeutung, die Unternehmen der Digitalisierung ihres Managements beimessen, und ihren Optimismus hinsichtlich der Zukunftsaussichten des E-Commerce in der Textilindustrie. Branchenübergreifend ist die Projektverteilung relativ ausgeglichen, wobei Baumwolltextilien, Chemiefasern und Textilmaschinen eine überproportionale Konzentration aufweisen. Dies deutet darauf hin, dass Unternehmen klare Projektziele verfolgen und ihre eigenen Bedürfnisse sowie die technologische Entwicklung berücksichtigt haben. Regional betrachtet konzentrieren sich wirtschaftlich entwickelte Küstenregionen wie Jiangsu und Zhejiang stärker, während traditionelle Textilproduktionsregionen wie Shandong, Henan, Hebei und Hubei ebenfalls gut abschneiden. In Großstädten wie Peking und Shanghai wurden in den letzten Jahren aufgrund von Branchenumstrukturierungen weniger Projekte gestartet. Die zentralen und westlichen Regionen hinken etwas hinterher, aber auch Regionen wie Xinjiang verzeichnen Bedarf. Fünf Aspekte der Anwendungsnachfrage: 1. Produktdesign-Informatisierung: In der Umfrage gaben 29 % der Unternehmen an, die computergestützte Produktdesign-Technologie (CAD) weiterhin nutzen zu wollen, vor allem in der Bekleidungs-, Strick-, Färberei- und Textilmaschinenindustrie. Dies zeigt, dass die Unternehmen tatsächlich vielfältige Bedürfnisse und großes Interesse daran haben. Unter den Unternehmen, die CAD benötigen, ist die Verteilung auf verschiedene Arten und Größen relativ ausgeglichen. Große und mittelständische Staatsunternehmen verfügen über eine gute Anwendungsgrundlage und Vorteile in Bezug auf Personal und Technologie und werden ihre führende Position behaupten, beispielsweise einige Textilmaschinenhersteller. Wichtiger noch: CAD für Bekleidung, Druck und Stoffstruktur wird in vielen kleinen Gemeindebetrieben, Privatunternehmen und sogar Einzelunternehmen eingesetzt. Daher wird die Nachfrage nach CAD-Anwendungen in den nächsten zwei bis drei Jahren stetig wachsen und vielversprechende Aussichten bieten. 2. Management-Informatisierung: In den letzten zwei Jahren, insbesondere nach dem WTO-Beitritt Chinas, hat die Nachfrage nach Management-Informatisierung in inländischen Textilunternehmen mit 83 % das stärkste Wachstum verzeichnet, um ihre Kernwettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Die Nachfrage ist breit gefächert und erstreckt sich über alle Branchen. Baumwollspinnereien, Wollspinnereien und Chemiefaserunternehmen stellen die größten Gruppen dar, vorwiegend große und mittelständische Betriebe. Die Anwendungen umfassen Produktionsinformationssysteme und Managementinformationssysteme (MIS), wobei der Schwerpunkt auf Letzteren liegt. Dazu gehören MIS, MRPII und ERP, die auf Intranets basieren, um alle Managementabteilungen und Produktionsstätten des Unternehmens abzudecken und so ein umfassendes Management der Betriebsabläufe und den Informationsaustausch zu ermöglichen. Dank kontinuierlicher technologischer und konzeptioneller Weiterentwicklungen geht der Trend aktuell hin zu ERP-Software. 3. Automatisierung der Produktionsprozesssteuerung: Vor allem in Chemiefaser- und Färbereibetrieben ermöglicht der Einsatz von Automatisierungstechnik die automatisierte Erkennung und Steuerung des Produktionsprozesses. Dies sichert die Produktqualität, reduziert den Verbrauch, vereinfacht die Abläufe und verbessert die Effizienz der automatisierten Produktion. Daraus resultieren signifikante und direkte wirtschaftliche Vorteile und somit eine konstant stabile Nachfrage. 4. Digitalisierung von Fertigungsanlagen: Dies spiegelt sich in der Mechatronik einzelner Anlagen wider und umfasst sowohl die Entwicklung neuer Anlagen als auch die Modernisierung bestehender Anlagen. Die Einführung fortschrittlicher Fertigungstechnologien kann die Reaktionsfähigkeit eines Unternehmens auf Marktveränderungen verbessern und Wettbewerbsfaktoren wie Produktqualität, Lieferzeit und Kosten direkt beeinflussen. 5. Vernetzte unternehmensübergreifende Zusammenarbeit: In den vergangenen Jahren beschränkte sich diese auf den Informationsaustausch zwischen Unternehmen, etwa durch Website-Erstellung, Imagepflege und Produktinformationsverteilung. In den letzten Jahren haben immer mehr Textil- und Bekleidungsunternehmen mit internationaler Ausrichtung die Bedeutung des E-Commerce erkannt; 24 % der befragten Unternehmen bestätigen dies. Obwohl der E-Commerce noch in den Anfängen steckt, ist die Nachfrage groß und birgt erhebliches Potenzial. In wirtschaftlich entwickelten Regionen wie Zhejiang und Jiangsu konzentrieren sich einige zukunftsorientierte Unternehmen neben dem Ausbau des E-Commerce auch auf kollaborative Handelsprozesse (C-Commerce), die eine vernetzte Zusammenarbeit zwischen Geschäftspartnern sowie zwischen Unternehmen und Kunden ermöglichen. Dies hat schrittweise den Bedarf an Supply Chain Management (SCM) und Customer Relationship Management (CRM) erhöht und die Etablierung und Optimierung interner und unternehmensübergreifender Prozesse, kollaborativer Abläufe und Finanztransaktionen vorangetrieben, wodurch eine Wertschöpfungskette entsteht. Marktforschungen deuten darauf hin, dass die Nachfrage nach Supply-Chain-Management bis 2005 steigen wird. Technologische Nachfrage: Zwei Hauptbereiche 1. Allgemeine Technologien: Technologien wie ERP und E-Commerce erfreuen sich großer Nachfrage und eines breiten Marktpotenzials. Softwaretechnologie steht im Fokus, und der Einsatz kommerzieller Software ist ein Trend. ERP verzeichnet seit 2000 das stärkste Nachfragewachstum und hat sich zu einer zentralen Branchenanforderung entwickelt. Neben starker Unterstützung durch Regierung und Industrie ist der Hauptfaktor die Einschätzung der Unternehmen hinsichtlich des zunehmend schärferen internationalen Wettbewerbs nach Chinas WTO-Beitritt. Bei der Analyse der Zielgruppe ist die Unternehmensgröße ein entscheidender Faktor. Landesweit gibt es über 6.000 Textilunternehmen mit einem Jahresumsatz von über 30 Millionen Yuan. Diese Unternehmen benötigen ERP, um interne Ressourcen zu optimieren, die Lieferkette zu managen, das Management weiter zu verbessern und fundierte strategische Entscheidungen zu treffen. Ein weiterer Faktor ist die Rentabilität; 19,7 % der Textilunternehmen verzeichneten 2002 Verluste. Für diese Unternehmen besteht die Hauptaufgabe darin, ihre eigenen Mechanismen, Produktvertriebskanäle sowie Produktions- und Betriebskosten so zu optimieren, dass sie profitabel arbeiten können; die Implementierung von ERP birgt zu hohe Risiken. Die Managementebene eines Unternehmens ist keine Voraussetzung für die Implementierung. Unternehmen wählen daher unterschiedliche Softwareprodukte basierend auf ihren Anwendungszielen, ihrem Umfang, ihrer Managementebene und ihren Geschäftsprozessen. Entscheidend ist, dass Standardsoftware wie ERP-Systeme in die Branchenbedürfnisse integriert wird. Durch Pilotprojekte in Unternehmen lassen sich erfolgreiche Anwendungsfälle sammeln, aus denen branchenspezifische Versionen entstehen, die sich zu einflussreichen und dominanten Produkten mit einer breiten Nutzerbasis innerhalb der jeweiligen Branche entwickeln. 2. Branchenspezifische Technologien, insbesondere CAD, CAM sowie automatische Steuerungs- und Überwachungstechnologien, sind branchenspezifisch anwendbar und werden von Unternehmen dringend benötigt. Entscheidend ist, Durchbrüche bei Schlüsseltechnologien zu erzielen, deren Anwendungsbereich zu erweitern und den Industrialisierungsstand vergleichbarer Technologien im Ausland zu erreichen, was unweigerlich zu vielversprechenden Marktperspektiven führt. Zu diesen Technologien gehören: CAD-Systeme für Anwendungen wie Bekleidungsdesign, Druck, Stoffstruktur, Schnittmustererstellung, Stickerei und Farbabstimmung; sowie PDM-Systeme für Textilmaschinen und Bekleidung. Diese sind bereits weit verbreitet und die Nachfrage ist weiterhin beträchtlich und kontinuierlich. In den kommenden Jahren wird ein Wachstum von 3D-CAD und PDM erwartet. In der Prozesssteuerung der Chemiefaserproduktion wird speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) eingesetzt, und auch die Profibus-Feldbustechnologie ist stark nachgefragt. Der Bedarf konzentriert sich zudem auf den Aufbau eines Steuerungsnetzwerks für das gesamte Anlagen-DCS-System und dessen Anbindung an das Managementinformationssystem, um ein integriertes Informationsnetzwerk für Management und Steuerung zu schaffen. Die Prozesssteuerung in der Färberei- und Druckereiproduktion ist entscheidend für die Verbesserung der Textilqualität. Färberei- und Druckereibetriebe haben einen hohen Bedarf und stellen daher seit vielen Jahren einen Schwerpunkt der technologischen Forschung in der Textilindustrie dar. Dies umfasst die Prozesssteuerung von Vorfärbe-, Färbe- und Ausrüstungslinien. Das System muss hohe Reaktionsfähigkeit, Zuverlässigkeit, Stabilität und Störfestigkeit aufweisen. Überwachungstechnologie wird hauptsächlich zur Nachrüstung alter Anlagen eingesetzt, wobei der Bedarf mit ca. 80 % auf die Webstuhlüberwachung entfällt. Auch Spinn- und Spulmaschinen werden überwacht. In den letzten Jahren hat sich der Bedarf hin zur Nutzung von Schnittstellensignalen neuer Anlagen verlagert, um diese in ein Überwachungsnetzwerk für die gesamte Werkstatt oder zwischen verschiedenen Werkstätten einzubinden und anschließend mit dem Managementsystem zu verbinden. Zu den Anforderungen gehören Systemzuverlässigkeit, Wartungsfreundlichkeit und Kostenreduzierung.
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